Geschlechterwissen in der Praxis

Das Marie Jahoda Center for International Gender Studies arbeitet an einer Vielzahl von Projekten und Programmen, die einen gezielten Transfer von aktuellen Forschungsergebnissen im Bereich der Geschlechterforschung in unterschiedliche gesellschaftliche Segmente ermöglichen. Die Bandbreite reicht von Vielfalt im Fußball über Intersexualität in NRW, speziellen Programmen für Gründerinnen von Start Ups bis hin zur Entwicklung von Maßnahmen für einen inklusiven Campus. Mit vielen dieser Projekte und Programme betritt das MaJaC Neuland und arbeitet dazu mit verschiedenen Kooperationspartner*innen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche zusammen.

Unser Campus

Die Kampagne „Unser Campus“ ist ein Kooperationsprojekt der Universität und des AKAFÖ. Ziel der Kampagne ist es, das Sicherheitsgefühl auf dem Campus zu verstärken. Um das zu erreichen, wollen die Initiator*innen die Identifikation mit der Universität erhöhen und ein schutzgebendes Gemeinschaftsgefühl befördern. Die Kampagne adressiert Studierende sowie Mitarbeiter*innen. Ungeachtet ihrer Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung wird Studierenden und Mitarbeiter*innen die Subjektivität von Grenzen und potenziell übergriffigen Situationen dargelegt. Es wird ihnen auch vor Augen geführt, dass sie dazu beitragen können, unseren Campus als einen sicheren Campus zu gestalten – ohne dabei die Universität aus der Verantwortung zu entlassen. Dazu muss auch klar sein: an wen kann ich mich wenden, wenn ich sexualisierte Gewalt erlebt habe? Welche Unterstützung bieten Universität und AKAFÖ Studierenden und Mitarbeiter*innen?

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Kontakt:

Laura Chlebos

Erkenne die Grenze

„Erkenne die Grenze“ ist eine Kampagne für mehr Partyspaß, die in Kooperation zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Stadt Bochum entstand.

Die eigenen Grenzen beim Feiern zu erkennen und die der anderen zu wahren, kann zu einer Herausforderung werden, wenn der Abend noch jung ist, die Stimmung ausgelassen und das Bier so gut schmeckt. In vielen Situationen liegt es an dir, die Grenzen anderer eigenständig auszumachen und zu respektieren. Die Kampagne beschäftigt sich mit den Themen Sexismus, Rassismus, Ableismus, K.O.-Tropfen, Alkohol und Privatsphäre.

Link zur Kampagnenseite

Kontakt:

Laura Chlebos

FACE@RUB

Das Programm FACE@RUB steht für Female Academic Entrepreneurs at RUB. Es richtet sich an Student*innen, Nachwuchswissenschaftler*innen und Alumnae aus allen Fakultäten, die sich inter- und transdisziplinär mit den Themenfeldern Unternehmer*innentum, Unternehmer*innengeist und Gründungskultur auseinandersetzen wollen. FACE@RUB bietet im größten Maker Space an einer deutschen Universität auch Raum, eigene Ideen zu entwickeln und kreativ umzusetzen.

FACE@RUB ist Teil des World Factory Start-up Centers der RUB und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Kontakt:

Projektleitung
Dr. Beate von Miquel

Projektkoordination
Maike Wagner, M.A.

Wissenschaftliche Hilfskraft
Nadine Egelhof, B.A.

Inter­geschlechtlichkeit

Empirische Studien zu Intersexualität gibt es bislang kaum. Wie die Versorgung der Kinder und die Beratung der Eltern bei einem Verdacht auf Inter* aussieht, wurde von 2015 bis 2017 im Projekt „Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen“ erforscht. Dazu wurden Eltern und Mediziner*innen nach ihren Erfahrungen bei der Diagnosestellung befragt, im Anschluss Handlungsempfehlungen formuliert und eine Broschüre für Eltern erstellt. 

Online-Infos zu Intergeschlechtlichkeit finden Sie im Internet.

Den Projektbericht finden Sie hier .